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Herbsttour ins Mittelrheintal

Seit 2002 ist dieser Abschnitt des Rheins UNESCO-Welterbe. Gewusst hätten das wohl viele, aber wer war schon mal da? Als Reiner und Rainer den Vorschlag für eine Tour machten, ernteten sie  schnell große Begeisterung. Bietet die Region doch Höhepunkte en masse. Was wir dann auch erleben durften.

Donnerstagmorgen im September ging‘s los: Langenbruck, ein verträumter McCafe neben der Autobahn und 30 Porsche auf dem Parkplatz. Das hatte man so noch nicht erlebt. Nach dem zweiten Frühstück ging‘s ab auf die Piste. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden schon auf der Autobahn die Cabrio-Dächer geöffnet. Erste Station war dann das Technik Museum in Sinsheim. Alle Porsche rein zur Aufstellung. Tolles Bild. Porsche und Flugzeuge draußen, jede Menge Technik-Schmankerl drinnen. Und ein leckeres Mittagsbüffett.

Nachmittags führte uns die Tour durch zahlreiche Staus und Baustellen nach Stromberg, wo wir im Golfhotel Hotel Quartier bezogen. Bald danach ging‘s per Bustransfer zum Dinner bei Herrn Lafer auf der Stromburg. Stilvolles Ambiente, sehr lecker, sehr persönlich und daher sehr zu empfehlen.

Das Freitagsprogramm hatte es in sich: Vormittags Golfen mit Edith, incl. Putt-Turnier (Sieger Hans) sowie eine nachmittägliche Weinwanderung bei 34 Grad am sonnigen Hang! Das führte manchen von uns an die körperlichen Grenzen. Gut, dass es unterwegs reichlich zu trinken gab: Wein und Wasser. Die Erläuterungen vom Winzer Dr. Gänz waren ebenso interessant wie kurzweilig. Auch im dortigen Weinkeller haben wir eine Menge gelernt.

Dass der Spießbraten dann bestens zu den Weinen passte, ist ja wohl klar, bei der Wanderung hatte jeder seine persönlichen Favoriten gefunden. Ein geselliger Abend. Prost.

Am Samstag stand die Hunsrücktour auf dem Programm; mit 32 Fahrzeugen kein einfaches Unterfangen. Das Roadbook war gut zu lesen und die Straßen rund um den Soonwald gut zu befahren. Dass beim Schloss Rheinfels der Parkplatz für unseren Porsche Club vor-reserviert war, ein weiteres Schmankerl. Mit der Aussicht auf den Rhein wurde gespeist und danach die Burg erkundet. Spannend.

Dass auf der Rückfahrt die Kolonne abriss, machte kein Problem, schließlich war es ein leichtes zum Hotel zurückzufinden. Christians 356er war mit technischem Defekt liegen geblieben, konnte dank eigenem Anhänger ebenfalls schnell geborgen werden. Auch Arwid musste ja mit einem ADAC-Clubmobil auf die Tour gehen, nachdem der 944 bereits am Freitag seinen Dienst eingestellt hatte. „ A bisserl Schwund is halt immer“.

Für den Samstagabend hatten die Organisatoren den Höhepunkt auf dem Plan: mit der MS Bingen zu „Rhein in Flammen“ bei Oberwesel. Bei schönstem Sommerwetter hätte das nicht besser inszeniert werden können: Abendessen an Bord, beschauliche Schifffahrt vorbei an der Loreley und ein sensationelles Feuerwerk in der dunklen Nacht. Gänsehaut inklusive. Pünktlich um 24.00 Uhr erreichten wir wieder Bingen, um unser Geburtstagskind Otto hoch leben zu lassen. Ein ganz spezieller Tour-Abschluss.

Mein persönliches Fazit: eine absolut grandiose Tour, die Reiner & Anke mit Rainer & Gaby ausgearbeitet haben. Chapeau – und herzlichen Dank!

Erwin Pfeiffer

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